Eisbrecher....Beziehungsweise

Heute im Wald - unterwegs mit meinem Hund Caramello - kam mir so der Gedanke, dass viele Menschen eigentlich einen Eisbrecher brauchen könnten.

 

Also ich meine, jemanden, der ihr Herz erwärmt und die Unterkühlung, die es ja so oft gibt, in der Arbeit, im Büro, in Beziehungen und Partnerschaften, aufbricht. Einfach ein Stück Wärme schenkt.

 

Weiter unterwegs im Wald fand ich eine Spur .... eines Traktors.

 

Diese Spur steht für mich für einen Weg, eh klar, einen Weg, der auch irgendwie steinig, eisig ist. Der sehr hart zu begehen ist.

 

Menschen haben Spuren in ihrem Leben. Spuren sind hinterlassen durch Beziehungen, durch andere Menschen - positive, wie negative. Bilder des Lebens bleiben hängen, Mann/Frau denkt, und doch ist man nicht da wo man gerade ist, sondern bei einem Bild aus früheren Zeiten.

 

Und dann: die Spur führt ins Eis.

 

 

Das Herz wird unterkühlt. Beziehungen werden schwieriger. Die Quelle befidet sich unterm Eis.

 

Es ist einfach nicht genug fürs Herz, am Hochsitz der Gefühle zu sitzen. Es ist nicht genug auf andere zu schauen aus der Distanz, ohne dabei die Nähe der Begegnung zu wagen. Es ist einfach nicht genug, Beziehung zu pflegen, ohne Beziehung zu wagen.

Konsequenz daraus:  alles wird schwierig. Menschen gehen in die Resignation, verzweifeln innerlich, ohne dass es andere merken bzw. erfahren.

 

Gleichgültigkeit ist auf der Tagesordnung.

 

Ich glaube, dass es höchste Zeit ist, mehr unter die Oberfläche zu schauen. Das Eis zu brechen, die Quelle durch die Sonne freisetzen zu lassen und so wie es die Bibel beschreibt: Ströme des lebendigen Wassers fließen zu lassen.