Trampelpfade und der Weg

Heute war ich mal kurz in einem sehr großen Einkaufszentrum in der Stadt unterwegs. Es kamen mir viele Menschen unter, und da ist mir so das Wort "Trampelpfade" gekommen.

 

Man hört so oft, dass Menschen wo hin pilgern: in Einkaufszentren, um den täglichen Konsum abzudecken (oder diesem zu huldigen?), sie sind unterwegs auf Autobahnen, um ihren Weg zu machen, oder sie sind sogar auf einer Pilgertour zu einem "Heiligen Ort", um dort etwas zu erleben, was sie sonst im Alltag nicht erleben.

 

Und nebenbei: Will ich Trampelpfade gehen? Oder selbst jene Spuren hinterlassen, die zu mir passen?

Für mich stellte sich da eine Frage: Was ist der Weg? Ist es der Wanderweg Nr. 5 (der bei mir vorbeiführt) oder geht es in Wirklichkeit um meine ganz persönliche Lebensreise, die nichts Orts- und Zeitgebunden ist?

 

In meinem Leben durfte ich eines entdecken: Meine Wege sind oft nicht die besten Wege. Oft bin ich ganz schön ins Schwitzen gekommen. Und meine Wege sind oft Umwege, trotz Navigationssystem, trotz gleicher Sprache.

 

Und in diesem Moment durfte ich das Bibelwort erkennen (heißt u. a., ganz eins werden in der Bibel), wo steht: Jesus  spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, denn durch mich. (Johannes-Evangelium Kapitel 14, Vers 6).

 

Mit Jesus als meinen Reiseführer komm ich sicher ans Ziel.

 

Gebet: Irrwege, Umwege und Auswege - alles suche ich als Mensch. Du suchst mich! Nimm mich an der Hand. Gemeinsam mit dir will ich in eine Richtung gehen. Amen.